Kleine Rituale eines Bartträgers

Fast jeder Mensch hat sie – kleine Rituale, Gesten, Ticks oder Macken. Häufig kommen sie unbewusst in bestimmten Situationen zu Vorschein. Triggerpoints sind oft Stress, Konzentration oder Entspannung. Im Rahmen der Blogparade „Kleine Rituale“ von Lutz möchte ich in diesem Beitrag auf meine persönlichen kleinen Rituale in bestimmten Situationen eingehen. Als überzeugter und langjähriger Bartträger spielt dieser natürlich eine Rolle bei meinen „kleinen Ritualen“.

Bartzwirbeln bei konzentriertem Arbeiten

Für mein näheres Umfeld ist es einfach zu erkennen, ob ich konzentriert arbeite, nachdenke und momentan nicht ansprechbar bin. Wenn ich total versunken meinen Bart zwirbel und ins Leere oder in den Rechner schaue, macht es wenig Sinn mir etwas mitzuteilen.

Bei mir deutet konzentriertes Bartzwirbeln darauf hin, dass ich gerade in einem Flow-Zustand bin. In solchen Momenten nehme mein Umfeld nicht wahr, reagiere nicht auf Fragen und bin nicht Ansprechbar, da ich total vertieft und konzentriert bin.

Blick in den Spiegel = Kämmen des Bartes

Jeder Blick in den Spiegel erzeugt automatisch eine kritische Prüfung von meinem Bart. Dann kämme ich ihn schnell ein paar mal mit meinen Händen oder einem Bartkamm durch und bringe ihn schnell in Form.

Es ist wie ein automatischer Reflex, unabhängig von der Tageszeit oder Zeitdruck. Ich konnte dieses Verhalten allerdings bei mehreren Bartträgern in meinem Freundeskreis beobachten.

Sonntagabend – Zeit für die Bartpflege

Während die Bartpflege unter der Woche eher sporadisch ausfällt, nehme ich mir am Sonntag etwas mehr Zeit für meinen Bart. Dann wird der Bart mit einem Barttrimmer auf die richtige Länge gebracht und die Konturen an Hals und im Gesicht werden sauber rasiert.

Das beste kommt zum Schluss – Auch beim Essen

Ein weiteres unbewusstes Ritual hat Ausnahmsweise nichts mit meinem Bart zutun. Wenn ich ein Gericht esse, dass aus mehreren Komponenten bestehet, dann esse ich die Hauptkomponente erst nach den Beilagen. Kommt das Steak mit Salat, esse ich erst den Salat bevor ich mich an das Steak mache. Gibt es zum Burger noch Pommes, esse ich diese als erstes. Ganz nach dem Motto „Das beste kommt zum Schluss“.

1 Kommentar

  1. Vielen Dank für den Beitrag in der Blogparade. Das dritte Ritual kann ich nicht nur nachvollziehen, ich betreibe das auch, was das Essen von Eintöpfen zum Beispiel furchtbar schwierig macht. Die anderen beiden Rituale pfelge ich mangels Bart nicht. Allerdings kann ich, jetzt, wo Du das schilderst, bestätigen, dass das Zwirbeln wohl zum Standard-Ritual gehört. Das sehe ich bei Kollegen sehr oft.
    Danke noch mal unsd viele Grüße
    Lutz

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